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Gemeinsam stark: Kanzleien unterstützen schwerst traumatisierte Kinder und Jugendliche

Gesellschaftliches Engagement hat in den Kanzleien der HSP GRUPPE schon lange eine große Bedeutung. HSP STEUER Hamburg und HSP STEUER Hannover zeigen ihr Verantwortungsbewusstsein in Form der Unterstützung von schwerst traumatisierte Kindern und Jugendlichen der Wohngruppe „Haus am Bach“ des Wichernstifts in Ganderkesee bei Oldenburg.


Der Wichernstift hat sich die erlebnisorientierte Pädagogik auf die Fahne geschrieben. Sie soll den jungen Menschen durch die hohen Anforderungen an die Psyche und die körperliche Leistungsfähigkeit Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl geben. Dies unterstützen die beiden Kanzleien jeden Monat finanziell.

Die Erlebnispädagogik des Haus am Bach umfasst Gruppenaktivitäten wie Kanutouren oder Bergwanderungen, wobei beispielsweise auch Erste Hilfe, GPS Orientierung und Wetterkunde gelehrt wird. Die traumatisierten Jugendlichen erhalten zudem Einzelmaßnahmen, bei denen die traumatischen Ereignisse nach Beendigung der Therapie aufgearbeitet werden.

Die Hauptziele der Erlebnispädagogik sind die Entwicklungsförderung der Betreuten, die Spezialisierung der Einrichtung sowie Alleinstellungsmerkmal und deutliche Abgrenzung zur klassischen Wohngruppenkultur. Allgemeine Ziele sind Kameradschaft, Durchhaltevermögen, Umgang mit Unsicherheit und Risiko erlernen und vieles mehr. Durch die Behandlung von pädagogischen Themen wie Naturerfahrung, Gruppenerlebnis und Entscheidungsfindung werden entwicklungspsychologische Ziele wie das Lernen von Handlungskompetenz, Erleben von Selbstwirksamkeit und Eigenmotivation erreicht.

Die Kinder und Jugendlichen haben in ihrem jungen Leben bereits einen schwierigen Weg hinter sich gebracht. Traumatisiert durch sexuellen Missbrauch oder die Drogenabhängigkeit ihrer Eltern, werden sie dort aufgenommen und begleitet. Im Durchschnitt verweilen sie im Haus am Bach vier bis sechs Jahre, doch auch Zeiten von mehr als zehn Jahren sind üblich. Studien haben gezeigt, dass eine nachhaltige Entwicklung erst nach mindestens zwei Jahren Aufenthalt in vollstationärer Einrichtung nachweisbar ist, was sich mit den Beobachtungen in der Praxis des Wichernstifts deckt. Durch die lange Verweildauer wachsen sie als Familie zusammen, sodass sie auch nach ihrer Zeit im Haus Unterstützung in Problem- und Krisenzeiten erhalten und stets Ansprechpartner bei Fragen haben.

Die Betreuten der Wohngruppe, die dort ihren schulischen Werdegang gehen und während der Ausbildung betreut werden, schließen ihre Ausbildung übrigens überdurchschnittlich hoch ab. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch alle Ehemaligen in einem Arbeitsverhältnis stehen!

Freuen Sie sich auf viele Berichte und Fotos von den Unternehmungen der Kinder und Jugendlichen.


Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.


Alle Veröffentlichungen finden mit ausdrücklicher Genehmigung der Betroffenen statt.

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