Skontorechner

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Skontorechner

Skonto ist ein Preisnachlass auf Basis eines Zinssatzes. Unser nachfolgender Rechner vergleicht für Sie, welchem Jahreszins ein Skontorabatt entsprechen würde. Ermittlen Sie sofort mit unserem Skonto-Rechner, welchen Vorteil sie durch ein gewährtes Skonto erhalten:

Lohnt sich die Skontozahlung?

Ein Beispiel: Sie haben Ihre Traumküche gefunden und Sie sind sich mit Ihrem Küchenhändler über den Endpreis von 15.000 Euro einig. Er bietet Ihnen weitere 2% Skonto als Preisermäßigung an, wenn Sie die Rechnung sofort zahlen und auf die sonst bei ihm übliche Zahlungsfrist von 30 Tagen verzichten. Nun stellt sich die Frage, ob sich dieser Skonto-Rabatt bei sofortiger Zahlung lohnt, denn die 15.000 Euro liegen derzeit gewinnbringend auf einem gut verzinsten Sparkonto und könnten dort noch bis zum Ende der normalen 30tägigen Zahlungsfrist Zinsen erwirtschaften.

Nach Eingabe der Werte in den Skonto-Rechner zeigt sich, dass die effektive Skontoverzinsung mehr als 24% beträgt. Das heißt, Sie sollten das Skontoangebot nutzen und das Geld von Ihrem Sparkonto für die sofortige Zahlung abheben. Bei dieser Verzinsung des Skontosatzes könnte man sogar über die Aufnahme eines 30tägigen Kredits nachdenken.

Herleitung für die Berechnung der effektiven Skontoverzinsung

Aber wie errechnet sich die Skontoverzinsung im obigen Beispiel? Hier die Herleitung: Eigentlich sollen Sie 15.000 Euro nach 30 Tagen begleichen. Bei Skontonutzung müssen Sie zwar 30 Tage eher zahlen, erzielen aber dafür einen ermäßigten Rechnungsbetrag von 14.700 Euro. Diese 30-tägige “Anlage” von 14.700 Euro hat also Zinsen in Höhe von 300 Euro erbracht. Auf das Kalenderjahr gerechnet wären dies 3.600 Euro Zinsen. Und dieser Betrag entspricht 24.49% von den gezahlten 14.700 Euro.

Was ist unter einem Skonto zu verstehen?

Beim Skonto handelt es sich um einen Preisnachlass, der von der Rechnung abgezogen werden darf. Üblicherweise handelt es sich um einen bestimmten Prozentsatz (z.B. 2% Skonto), der als Skontosatz bezeichnet wird. Oft gewähren sich Unternehmen untereinander Skonto. Zuweilen räumen aber auch Händler ihren Kunden Skonto ein. In diesem Fall muss die Zahlung normalerweise innerhalb einer bestimmten Frist beim Lieferanten eingegangen sein. Dadurch sollen Kunden dazu motiviert werden, dass sie schneller eine offene Rechnung bezahlen.

Was ist die Berechnungsgrundlage für Skonto?

Normalerweise ist es üblich, dass das Skonto auf den in der Rechnung ausgewiesenen Bruttobetrag gewährt wird. Als Kunde müssen Sie also die Mehrwertsteuer hinzurechnen. Sie sollten aber darauf achten, was auf der Rechnung beziehungsweise in Ihrer Vereinbarung steht. Manchmal sind aber einzelne Leistungen ausgenommen. So etwas kommt beispielsweise bei den Kosten für den Transport vor.

Wie hoch ist der Skontosatz?

Der Skontosatz bewegt sich häufig im Rahmen von etwa 2% bis 3%. Maßgeblich ist allerdings, was in der Rechnung oder Vereinbarung steht.

Wann rentiert sich Skonto?

Das Ausnutzen von Skonto lohnt sich für den Verbraucher als dem Empfänger der Rechnung häufig. Es ist quasi als ein unentgeltlicher Kredit anzusehen. Unter Umständen lohnt sich sogar die Aufnahme eines Kredits bei einer Bank bei den derzeit günstigen Zinsen. Wenn Sie es genau wissen wollen, müssen Sie nachrechnen. Der effektive Jahreszins des Skontos sollte größer sind als der Bankzins. Als Kunde sollten Sie übrigens hierfür eher nicht ihren Dispo in Anspruch nehmen, weil die Banken dafür meist hohe Zinsen verlangen, wodurch der Vorteil der Skontonutzung wieder zunichte gemacht wird.

Hat ein Kunde einen Anspruch auf Gewährung von Skonto?

Als Kunde können Sie nicht verlangen, dass der Händler Ihnen Konto gewährt. Es handelt sich um ein freiwilliges Entgegenkommen, das manchmal nur gegenüber bestimmten Kunden gewährt wird (z.B. Stammkunden). Das gilt auch dann, wenn das Gewähren von Skonto in einer bestimmten Branche üblich ist.

Handelt es sich beim Skonto um einen Bonus?

Bei einem Skonto handelt es sich um keinen Bonus. Der Unterschied besteht darin, dass beim Skonto ein bestimmter Betrag gar nicht gezahlt werden muss. Demgegenüber wird ein Bonus normalerweise nachträglich gewährt. Hierfür müssen üblicherweise bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Aber auch Bonusregelungen können sich für den Kunden lohnen, auch wenn es sich dabei nicht immer um einen Geldbetrag handelt.

Was bedeutet die Formulierung „zahlbar rein netto“?

Die Formulierung „zahlbar rein netto“ bedeutet, dass sie den vollen Rechnungsbetrag bezahlen müssen. Der Lieferant/Verkäufer möchte Ihnen kein Skonto einräumen. Damit müssen Sie sich abfinden. Anders wäre es nur, wenn er sich Ihnen gegenüber ausnahmsweise kulant zeigt.

Lohnt es sich nach einem Skonto zu fragen?

Manchmal lohnt es sich auch, wenn Sie den Lieferanten fragen, ob er zu der Gewährung eines Skontos bereit ist. Verlieren können Sie bei der Frage eigentlich nichts. Wenig Sinn macht das allerdings bei Ihrem Telefonanbieter und bei Versandhäusern. Sie können sich auch nach anderen Formen von Preisnachlässen wie Kundenrabatten erkundigen.

Was ist das Gegenteil vom Skonto?

Das Gegenteil vom Skonto sind Verzugszinsen, die unter Umständen beim zu späten Eingang des Rechnungsbetrages zu zahlen sind. Um dies zu vermeiden, sollten Sie so frühzeitig zahlen, dass das Geld bei Fälligkeit auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben worden ist.

Gibt es beim Skonto eine Staffelung?

Häufig wird ein bestimmter fester Prozentsatz beim Skonto vereinbart. Dies ist aber nicht zwingend so. Zuweilen gibt es auch eine Staffelung, die sich danach richtet, wie frühzeitig eine Zahlung nach dem Erhalt der Rechnung erfolgt ist. Maßgeblich ist die jeweilige Vereinbarung.

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